Verbindungsabbrüche oder keine Reaktion der WebClient RDP-Verbindung


Beim Verwenden des Webclients für RDP-Verbindungen kann es vorkommen, dass Verbindungsabbrüche auftreten oder der WebClient gar nicht reagiert. Die häufigste Ursache für dieses Verhalten ist eine vorhandene AntiVirus oder Endpoint-Security Software. Vielfach auch der Windows Defender selbst. Diese Softwarekomponenten greifen in die Kommunikation ein und verhindern, dass der WebClient eine direkte Verbindung mit dem RDP-Server des Zielrechners herstellen kann.

So prüfen Sie, ob der lokale RDP-Server verbindungsbereit ist:

  • Öffnen Sie auf dem betreffenden RDP-Server-Rechner die Windows Powershell.
  • Mit dem folgenden Befehl können Sie feststellen, welcher Prozess Verbindungen für den Zielport tcp/3389 entgegennimmt.

    Befehl:
    cmd /c 'netstat -ano | find "3389"'

    Die folgende Ausgabe erscheint mit Prozess-ID in letzter Spalte (bsp. hier Prozess-ID 1656).

  • Wir haben jetzt die Prozess-ID zu der Anwendung erhalten, die Verbindungen zum Zielport tcp/3389 entgegennimmt. Jetzt müssen wir noch herausfinden, welche Anwendung diesen Port bereitstellt.

    Befehl:
    cmd /c 'tasklist /svc | find "<pid listening on 3389>"'

    Beispiel:
    cmd /c 'tasklist /svc | find "1656"'

    Die folgende Ausgabe erscheint mit dem Namen des zugehörigen Prozesses.

  • Der Port für den RDP-Dienst darf nur vom Windows Dienst/Prozess "TermService" abgehört werden.

    Test der Verbindung auf RDP-Port "tcp/3389" innerhalb der Windows Powershell.

    Befehl:
    Test-NetConnection -ComputerName localhost -port 3389